Bestände verstehen
Sichtung vorhandener Materialien, Erkennen von Gruppen, Zusammenhängen, Lücken und Prioritäten.
Archivstruktur unterstützt bei Sichtung, Ordnung, Digitalisierung und Darstellung gewachsener Bestände – von Dokumenten und Fotos bis zu Medienarchiven, künstlerischen Beständen und institutionellen Sammlungen.
Projekt anfragenAusgangslage
Über Jahre entstehen Bestände, ohne dass sie geplant wachsen: Dokumente, Fotos, Briefe, Protokolle, Ton- und Filmaufnahmen, digitale Ablagen, Projektmaterial oder persönliche Sammlungen.
Später fehlt nicht nur die Zeit zum Sortieren. Es fehlt ein System: Was gehört zusammen? Was ist relevant? Was sollte digitalisiert werden? Wie bleibt der Bestand auffindbar, nutzbar und übergabefähig?
Ansatz
Die Digitalisierung von Dokumenten, Fotos und Medien ist nur dann sinnvoll, wenn sie auf einer klaren Struktur basiert. Archivstruktur setzt deshalb vor der Technik an: bei Sichtung, Auswahl, Kontext, Benennung und Ordnung.
Erst daraus entsteht eine digitale Archivstruktur, die nicht nur Dateien enthält, sondern Zusammenhänge sichtbar macht.
Leistungen
Jedes Projekt beginnt mit der Frage, was vorhanden ist und was daraus werden soll. Daraus entsteht ein Vorgehen, das Bestand, Nutzung und gewünschte Ergebnisform zusammenführt.
Sichtung vorhandener Materialien, Erkennen von Gruppen, Zusammenhängen, Lücken und Prioritäten.
Entwicklung einer nachvollziehbaren Struktur nach Zeitraum, Thema, Person, Projekt oder Funktion.
Gezielte Digitalisierung relevanter Dokumente, Fotos und Medien mit sinnvoller Benennung und Ablage.
Dokumentierte Struktur für langfristige Nutzung, Weitergabe, interne Arbeit oder spätere Präsentation.
Kompetenzen
Die Arbeit an Archiven erfordert mehr als Ordnungssinn. Entscheidend ist der sichere Umgang mit unterschiedlichen Medien, Dateiformaten, Auflösungen, Ablagesystemen und späteren Nutzungsformen.
Digitalisierung angepasst an Material, Zustand und spätere Nutzung – nicht nach starren technischen Vorgaben.
Auswahl geeigneter Auflösungen, Dateiformate und Sicherungsformen für Recherche, Archivierung oder Präsentation.
Umgang mit historischen Fotos, Dias, Negativen, Bildbearbeitung, Farbkorrektur und digitaler Aufbereitung.
Einbindung von Filmclips, O-Tönen, Interviews, Audio- und Videodateien in strukturierte Archivzusammenhänge.
Metadaten, Benennungssysteme, Ordnerlogik, Datenbanken und nachvollziehbare digitale Strukturen.
Aufbereitung von Ergebnissen für Websites, digitale Präsentationen, PDFs und publizierbare Formen.
Nutzung und Darstellung
Aus einem geordneten und digitalisierten Bestand lassen sich unterschiedliche Formen entwickeln – je nach Ziel, Kontext und Nutzerkreis.
Strukturierte Ordnersysteme, durchsuchbare Dokumente und klar benannte Dateien für dauerhafte Nutzung.
Thematische Zusammenstellungen, Dokumentationen und Übergabeformate zur langfristigen Archivierung.
Darstellung von Archiven im Web – als Projektseite, digitales Archiv, Chronik oder multimediale Präsentation.
Aufbereitung strukturierter digitaler Archive auf externen Medien zur Übergabe und Sicherung.
Von der Auswahl und Aufbereitung der Inhalte bis zur Gestaltung, Druckvorbereitung und Veröffentlichung.
Aus großen Beständen können thematische, chronologische oder biografische Ergebnisse entwickelt werden.
Durch Erfahrung in Fotografie, Medienproduktion, Webdesign und Verlagspraxis können Projekte auf Wunsch bis zur druckfertigen Publikation oder Webveröffentlichung begleitet werden.
Beispiele
Die folgenden Beispiele zeigen mögliche Ausgangssituationen und Ergebnisse. Sie sind als typische Szenarien formuliert und können später durch konkrete Projektbilder ergänzt werden.
Ausgangssituation:
Fotos, Briefe und Dokumente aus mehreren Jahrzehnten, verteilt auf Kartons, Ordner und digitale Ablagen.
Umsetzung:
Sichtung, zeitliche Ordnung, Auswahl relevanter Materialien, Digitalisierung von Fotos und Dokumenten.
Ergebnis:
Strukturierte digitale Ablage, thematische PDF-Zusammenstellungen und eine nachvollziehbare Archivstruktur für die Weitergabe.
Ausgangssituation:
Fotografien, Werkmaterial, Projektunterlagen, Medien und digitale Dateien aus unterschiedlichen Arbeitsphasen.
Umsetzung:
Strukturierung nach Werkgruppen, Digitalisierung ausgewählter Materialien, Vereinheitlichung von Dateiformaten und Benennung.
Ergebnis:
Klar gegliedertes Archiv, nutzbar für Recherche, Website-Darstellung, Ausstellungen oder zukünftige Publikationen.
Ausgangssituation:
Programme, Protokolle, Fotos, Pressematerial und digitale Dateien ohne einheitliche Struktur.
Umsetzung:
Entwicklung einer chronologischen und thematischen Ordnung, Digitalisierung zentraler Bestände, Aufbau einer klaren Ablagestruktur.
Ergebnis:
Durchsuchbares Archiv, nutzbar für interne Arbeit, Jubiläen, Öffentlichkeitsarbeit und digitale Präsentation.
Arbeitsweise
Der Einstieg erfolgt über eine klar abgegrenzte Sichtung. Danach wird entschieden, welche Struktur, Digitalisierung und Ergebnisform sinnvoll ist.
Der Bestand wird in seinem vorhandenen Zustand betrachtet. Umfang, Materialarten und Ziel werden geklärt.
Es entsteht ein klares Ordnungskonzept: Kategorien, Benennung, Prioritäten und mögliche digitale Ablage.
Je nach Bedarf werden Materialien geordnet, digitalisiert, benannt, gesichert und dokumentiert.
Der Bestand wird so übergeben, dass er verständlich, auffindbar und langfristig nutzbar bleibt.
Kontakt
Für eine erste Einschätzung genügt eine kurze Beschreibung: Welche Materialien sind vorhanden? Wie groß ist der Bestand? Was soll am Ende möglich sein?
E-Mail: anfrage@schindelbeck.de
Bitte nennen Sie kurz Umfang, Materialarten und gewünschtes Ziel der Ordnung, Digitalisierung oder Darstellung.
Impressum
Frank Schindelbeck
Friedrich-Ebert-Str. 75
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Telefon: 06229 – 28 20 6
E-Mail: anfrage@schindelbeck.de
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